Verleger Eckhard Bodner und Autor Oskar Duschinger trafen sich Mitte Januar 2026, um die Veröffentlichung des neuen Buches "Maxhütte - Geschichte und Geschichten" zu besprechen.
Inzwischen umfasst das Buchmanuskript über die traditionsreiche Industriestadt über 500 Seiten. Viele Maxhütterinnen und Maxhütter haben dem Autor ihr umfangreiches Wissen zur Verfügung gestellt
und ihre Geschichte(n) erzählt.
Voraussichtlich 29.80 Euro wird das Buch im Handel kosten.
Die Maxhütter Geschichtsmauer
Wer in der Kolpingstraße von Maxhütte-Haidhof entlang geht, entdeckt im Grundstück von Anwesen St. Barbara-Straße 5 ein auffälliges „Mauer-Bild“, das die Geschichte der Industriestadt eindrucksvoll widerspiegelt. Der Ideengeber und Macher dieser „Geschichtsmauer“ ist Klaus Namislo.
Er wuchs „Auf der Maxhöhe“ auf, ganz in der Nähe des Eisenwerkes und interessierte sich schon von kleinauf für die Geschichte seiner Heimatstadt. Namislo: „Für uns Kinder war das Werk äußerst
interessant. Es gab jeden Tag etwas Neues zu entdecken und natürlich versteckten wir uns in den alten
Schächten.“
Nachdem Klaus Namislo vor 12 Jahren das Grundstück gegenüber der Westseite des katholischen Friedhofes erwarb, ein Haus gebaut hatte und das Grundstück hergerichtet war, blickte er auf eine weiße
Mauer, die Nachbarsgarage. Schnell gingen ihm viele Ideen durch den Kopf, wie er die Mauer „lebendig machen“ könnte. Er fotografierte viele Stadtmotive wie das Rathaus, den Bahnhof, den Förderturm,
die Hüttenschänke und vieles mehr.
Dabei wurde ihm schnell klar, dass er sich beschränken musste. Was war ihm wichtig, um die Geschichte seiner Heimatstadt darzustellen? Der Bergbau, das Eisenwerk, Meßnerskreith und Ibentann als
Ursprungsgemeinden, Hammer und Schlegel als Grundlagen für das Wappen - und die beiden Hirtenjungen, die der Sage nach, die Braunkohle bei Verau entdeckt haben sollen... (Fortsetzung im
Buch)